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An den Kragen ging es den Pforzheim Wilddogs (links) bei den Engineers in Karlsruhe.  Hennrich, PZ-Archiv
An den Kragen ging es den Pforzheim Wilddogs (links) bei den Engineers in Karlsruhe. Hennrich, PZ-Archiv
09.04.2018

Wilddogs legen Fehlstart hin: American Footballer aus Pforzheim unterliegen in Karlsruhe mit 17:37

Karlsruhe. Der Saisonauftakt in der American Football Regionalliga Mitte lief für der Pforzheim Wilddogs nicht wie erhofft. Bei den KIT Engineers aus Karlsruhe gab es am Sonntag ein 17:37 Niederlage. Die U19 der Wilddogs gewann hingegen das Vorspiel in Karlsruhe mit 42:32.

Um 13 Uhr betraten dann die Herren der Pforzheim Wilddogs den Kunstrasenplatz der Engineers. Mit diesem Platz verband die Wilddogs noch eine schmerzhafte Keine guten Erinnerung hatten die Wilddogs an das KIT-Team, hatte man doch in der vergangenen Saison genau hier das einzige Spiel verloren. Entsprechend groß war der Siegeswille, aber auch der Respekt. Bereits der erste Drive der Gastgeber wurde von der Defense der Wilddogs gestoppt. Die Offense um Quarterback Chris Treister betrat den Rasen. Schnell schaffte man es in Field-Goal- Reichweite und die ersten Punkte für Pforzheim waren auf dem Scoreboard, 3:0.

Die Antwort der Gäste ließ nicht lange auf sich warten. Ein langer Pass, und der Ball landete in der Endzone der Wilddogs. Felix Dorn sorgte danach für den Touchdown auf Pforzheimer Seite, 7:10 alles noch offen in der jungen Partie. Doch ab dann lief für die Gäste nichts mehr so, wie es im ersten Viertel begonnen hatte. Cato Zoua war bereits in der vergangenen Saison die Punktemaschine der Engineers, und er wurde auch in diesem Spiel seinem Ruf gerecht. Nach zwei weiteren Touchdowns stand es zur Halbzeit 22:10.

In Halbzeit zwei wurde die Offense der Wilddogs auch noch zweimal im Spiel in der eigenen Endzone zu Fall gebracht: Jeweils zwei Punkte für die Engineers und auch noch Ballverlust waren das Ergebnis dieser beiden Safetys. Die Engineers nutzen das Momentum und punkteten. Zwar gelang den Wilddogs noch ein Touchdown, doch am Endergebnis rüttelten diese nicht mehr viel.

„Wir haben gut begonnen, doch dann ist irgendwie der Faden verloren gegangen. Nichts hat mehr funktioniert, Strafen und Missgeschicke kamen hinzu. Alles Sachen, die dir in einem Footballspiel letztendlich den Schwung rauben“, sagte Defense-Captain Michael Lang. Headcoach Ambort Taylor sieht das ähnlich. „Wir werden uns in Ruhe die Aufzeichnung vom Spiel anschauen und die individuellen Fehler analysieren und im Training durchgehen. Ich bin aber mit der Leistung des ersten Viertels sehr zufrieden. Jetzt heißt es, den Dreck aus den Pads klopfen und weiter nach vorne schauen.“

So bleiben die Wilddogs einen Sieg auf dem Kunstrasen des KIT weiter schuldig. Doch bereits am kommenden Sonntag empfangen die Wilddogs die Biberach Beavers, den Aufsteiger, im Holzhof-Stadion an der Kanzlerstraße in Pforzheim. Viel Zeit zum Nachtrauern bleibt da nicht.