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Die Wilferdingerin Ann-Katrin Ziegler sicherte ihrem Team ein Unentschieden gegen Langweid.  Hennrich/PZ-Archiv
Die Wilferdingerin Ann-Katrin Ziegler sicherte ihrem Team ein Unentschieden gegen Langweid. Hennrich/PZ-Archiv
20.10.2015

Wilferdinger Tischtennis-Team wendet Heimniederlage ab

Während die Frauen des Tischtennis-Drittligisten TB Wilferdingen gegen den favorisierten TTC Langweid aufhorchen ließen und einen Punkt erkämpften, büßte der TTC Tiefenbronn durch seine erste Saisonniederlage seine Spitzenposition in der Verbandsliga ein.

TB Wilferdingen – TTC Langweid 5:5. Obwohl der TBW seine Doppel umstellte und sich einiges davon versprach, punkteten weder Cisarikova/Bondareva noch Tu/Ziegler. Als auch noch Adriana Cisarikova gegen Katharina Schneider den Kürzeren zog, hieß es 0:3. Wer allerdings dachte, die Gastgeberinnen würden die Köpfe hängen lassen, sah sich getäuscht. Zunächst entzauberte Wenna Tu Barbara Barasso, bevor Anastasia Bondareva sowie Ann-Katrin Ziegler ihre Kontrahentinnen niederrangen. Damit war der 3:3-Ausgleich geschafft und die Begegnung wieder spannend. Die Antwort des ohne Krisztina Toth angereisten Spitzenteams aus Langweid folgte jedoch prompt: Schneider gab Tu das Nachsehen und Barasso ließ Cisarikova nicht zur Entfaltung kommen. Mit dem Rücken zur Wand stehend mobilisierte die Wilferdingerin Bondareva gegen Martina Erhardsberger noch einmal ihre letzten Kraftreserven und verkürzte auf 4:5, ehe Ziegler der erfahrenen Maria Krazelova beim 11:8, 11:8, 10:12, 9:11 sowie 11:6-Sieg schließlich den Nerv raubte und dem TBW-Quartett noch einen nicht für möglich gehaltenen Zähler sicherte. Wilferdingens Coach Matthias Zelling sparte nicht mit Lob: „Heute haben wir unser bestes Saisonspiel gezeigt, insbesondere vom Einsatzwillen her war es großartig“.

TTC Reihen – TTC Tiefenbronn 8:4. Nachdem Lechler/Micke die Tiefenbronnerinnen in Führung gebracht hatten, drehten Reihens Michaela Schmitt & Co. auf und bestimmten fortan den Rhythmus. Erst beim Stande von 4:2 gelang es Miriam Lechler zurückzuschlagen und ihre Farben noch einmal ins Spiel zu bringen. Als Kathrin Micke zum 4:4 ausglich, schien eine Wende möglich. Doch sowohl Ann-Kathrin Zahn als auch Linda Schwarzbach mussten anschließend die Überlegenheit ihrer Widersacherinnen anerkennen. Als dann auch noch Lechler der stark aufspielenden Petra Stumpf unterlag, waren die Würfel gefallen, so dass Schmitt keine große Mühe mehr hatte, den bisherigen Tabellenführer Tiefenbronn vom Thron zu stoßen.