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Wilfried Job übernimmt SG-Trainerjob.
Wilfried Job übernimmt SG-Trainerjob © Keppler
13.10.2011

Wilfried Job übernimmt SG-Trainerjob

Die Oberliga-Handballer der SG Pforzheim/Eutingen haben ihre Trainersuche erfolgreich abgeschlossen. Mit Wilfried Job (63) übernimmt ein ganz erfahrener Mann den Posten auf dem Buckenberg und tritt die Nachfolge von Marc Nagel an, der vor einer Woche zurückgetreten war.

Wie der Verein gestern Abend in einer Pressemitteilung verkündete, ist es dem Verein gelungen, Wilfried Job von einem Engagement auf dem Buckenberg zu überzeugen. Der 63-jährige Job, einst Bundesligaspieler in Hochdorf und Rintheim, führte als Trainer die TSG Friesenheim und die HG Oftersheim/Schwetzingen in die 2. Liga. Zuletzt war Job beim Regionalligisten TV Hemsbach engagiert, bis dieser 2010 seine Mannschaft zurückzog. Seither hatte Job pausiert.

Erstes Spiel gegen den Sohn

Durch seine drei Söhne, die ebenfalls aktiv im Handball sind, war Wilfried Job aber regelmäßig Gast in den Handballhallen der Region. Pikant: Zu der ersten Aufgabe von Wilfried Job gehört es, die Mannschaft auf das Auswärtsspiel am 29. Oktober beim VfL Pfullingen vorzubereiten. Die Pfullinger werden ausgerechnet von seinem Sohn Alexander gecoacht.

Seine erste Trainingseinheit wird Job am kommenden Montag, unmittelbar nach dem Spiel der SG am Sonntag bei der TSG Weinsberg, leiten. Um seinem Sohn die beiden Punkte aus Pfullingen abzuluchsen, hat er 2 Wochen Vorbereitungszeit, um die Mannschaft kennenzulernen und die Spieler auszuwählen, die in sein präferiertes System passen. Beim Spiel in Weinsberg werden noch der sportliche Leiter Wolfgang Lipps, und sein Sohn Carsten die Oberliga-Mannschaft der SG Pforzheim betreuen. Das Duo hatte die Trainingsleitung nach Nagels Rücktritt übernommen. Nach einer knappen Heimniederlage gegen Tabellenführer Kronau/Östringen gewannen die Pforzheimer am Mittwoch ihr Nachholspiel bei der HSG Langenau/Elchingen.

Job gilt trotz seines Alters als impulsiver Trainer. Bei seinen Stationen in Oftersheim/Schwetzingen und Hemsbach gelang es ihm, trotz beschränkter finanzieller Mittel erfolgreich zu arbeiten. Er lebt in Ottersheim in der Pfalz. Ausschlaggebend für seine Verpflichtung war wohl neben seiner großen Erfahrung, seiner Erfolge die Tatsache, dass er sofort verfügbar war.