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Hat noch eine Menge Arbeit vor sich: der neue VfB-Trainer Hannes Wolf.  dpa
Hat noch eine Menge Arbeit vor sich: der neue VfB-Trainer Hannes Wolf. dpa
26.09.2016

Wolf legt los beim VfB

Stuttgart. Am trainingsfreien Sonntag konnten die VfB-Profis verschnaufen. Vom Montag an geht es mit dem neuen Coach Hannes Wolf in die Detailarbeit. „Jetzt haben wir eine Woche Zeit, dass wir uns aufeinander einstellen mit dem Trainer“, sagte Verteidiger Florian Klein. „Die nächste Woche wird jetzt ganz entscheidend, dass wir da voll fokussiert und richtig motiviert sind, damit wir um einiges weiter kommen.“

Gegen Greuther Fürth gibt Wolf dann am Montagabend (3. Oktober) seine Heimpremiere in Stuttgart. „Wir fangen jetzt erst an, zu trainieren. Dazu haben wir nun einige Tage Zeit. Wir werden versuchen, einen guten Fußball zu entwickeln“, kündigte er nach dem 1:1 (0:0) beim VfL Bochum an.

Dort hatte der bisherige Jugendtrainer von Borussia Dortmund früher als geplant sein erstes Spiel als Chef einer Profimannschaft betreut. „Die letzten Tage bestanden nur aus Regeneration, Analyse und Gesprächen“, sagte der 35-Jährige. „Es war schon eine besondere Situation, die Mannschaft fast ohne Training auf das Spiel vorzubereiten.“ Nach dem Abschied von Jos Luhukay war er erst am Mittwoch als dessen Nachfolger vorgestellt worden.

Gegen Fürth sollen die VfB-Fans nun schon mehr von seinen Ideen auf dem Platz sehen können. „Wir haben bei einem Testspiel vor einigen Wochen gesehen, dass die oben mitspielen können. Das wird eine heiße Partie vor hoffentlich schöner Kulisse“, sagte Kapitän Christian Gentner.

Mit seinem Führungstreffer nach 57 Minuten hatte er die Hoffnung auf neun Punkte in der englischen Woche genährt, doch der eingewechselte Johannes Wurtz traf in der 79. Minute zum verdienten Ausgleich für den VfL. „Nach einer 1:0-Führung müsstest du eigentlich mit mehr Mut spielen. Das haben wir nicht geschafft, daran müssen wir arbeiten“, forderte Gentner.

Wolf war mit der Ausbeute dennoch zufrieden. „Wir sind in der zweiten Halbzeit müde geworden. Mit der Vorgeschichte, drei Trainern in zwei Wochen, ist das auch nachvollziehbar. Man muss das große Ganze sehen, sieben Punkte in einer Woche sind sehr gut“, erklärte der gebürtige Bochumer.

Beim 1. FC Kaiserslautern (1:0) und gegen Spitzenreiter Eintracht Braunschweig (2:0) hatte Interimstrainer Olaf Janßen das Team betreut. „Natürlich hätten wir unserem neuen Trainer gerne einen Sieg zum Einstand geschenkt, aber am Ende hat auch ein wenig die Kraft gefehlt“, sagte Ex-Bochumer Simon Terodde. „In der ersten Hälfte hatten wir die besseren Möglichkeiten, aufgrund des zweiten Durchgangs geht das Unentschieden in Ordnung.