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Auch Frank König war für den Würmtalexpress am Nürburgring unterwegs. Foto: Privat
Auch Frank König war für den Würmtalexpress am Nürburgring unterwegs. Foto: Privat
03.08.2015

Würmtalexpress trotz miesen Wetters bei „Rad am Ring“

Nürburg/Pforzheim. Das Radsport-Festival „Rad am Ring“ in Nürburg lockte wieder über 10.000 Athleten in die Eifel. Die Veranstaltung bot einen stürmischen Start und ein furioses Finale bei strahlendem Sonnenschein. Der Pforzheimer Würmtalexpress war mit über 20 Aktiven dabei.

Über 5000 erschöpfte, aber glückliche Teilnehmer, rollten teilweise zeitgleich über die Ziellinie. 24 Stunden vorher war die Welt noch grau und stürmisch. Der Start der 24-Stunden-Rennen musste wegen Sturmböen mit bis zu 85 km/h um sieben Stunden verschoben und die Rennen somit verkürzt werden. Die Nacht war dagegen sternenklar und am folgenden Morgen starteten 4420 Teilnehmer.

Nach 19 Runden mit je 26 Kilometern und 580 Höhenmetern schoss der letzte Fahrer des Viererteams vom Würmtalexpress über die Ziellinie – das Quartett verfehlte, wie im Vorjahr, mit dem vierten Platz denkbar knapp das Siegerpodest in der Altersklasse. Erfolgreicher war das Achter-Team mit 18 Runden und dem ersten Platz in der Alterswertung. Das zweite Achter-Team landete ebenso auf dem undankbaren vierten Platz. Tapfer schlugen sich die drei Würmtalexpress-Einzelfahrer, die trotz teilweise niedrigster Temperaturen alle jeweils neun Runden schafften. Am Ende waren alle froh, trotz Wetterkapriolen einen guten Wettkampf auf einer außergewöhnlichen Rennstrecke gefahren zu haben.