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Obwohl der TSV Ötisheim (gestreifte Trikots) kämpfte, war die SpVgg Zaisersweiher zu stark. Das Team aus Zaisersweiher hat nach dem 3:0-Heimsieg erneut die Tabellenführung in der Kreisklasse A1 Pforzheim übernommen. Foto: Scharf
Obwohl der TSV Ötisheim (gestreifte Trikots) kämpfte, war die SpVgg Zaisersweiher zu stark. Das Team aus Zaisersweiher hat nach dem 3:0-Heimsieg erneut die Tabellenführung in der Kreisklasse A1 Pforzheim übernommen. Foto: Scharf
Siegtreffer in der 81. Minute: Der TSV Wiernsheim (weiße Trikots) holte sich nach einem zwischenzeitlichen Unentschieden doch noch drei Punkte gegen den VfB Vaihingen. Foto: Fotomoment
Siegtreffer in der 81. Minute: Der TSV Wiernsheim (weiße Trikots) holte sich nach einem zwischenzeitlichen Unentschieden doch noch drei Punkte gegen den VfB Vaihingen. Foto: Fotomoment
Der SV Sternenfels (grüne Trikots) unterlag dem TSV Großglattbach mit 2:3. Foto: Fotomoment
Der SV Sternenfels (grüne Trikots) unterlag dem TSV Großglattbach mit 2:3. Foto: Fotomoment
06.11.2016

Zaisersweiher wieder oben auf, Sternenfels verspielt 2:0-Führung

Maulbronn-Zaisersweiher. Derby-Sieger und Spitzenreiter: Die Mannschaft der SpVgg Zaisersweiher hatte am gestrigen Sonntag Grund zu Feiern. Denn nach ihrem 3:0-Sieg gegen den TSV Ötisheim ist das Team von Trainer Eberhard Braun wieder Tabellenführer in der Kreisklasse A1 Pforzheim.

Zaisersweiher startete gut in die Begegnung: Bereits nach acht Minuten stand es 1:0. Nach einem Pass von Christian Izsak lief Maximilian Herczog alleine auf das gegnerische Tor zu und verwandelte gleich die erste Chance in einen Treffer. Im strömenden Regen lieferten sich die beiden Teams eine faire Partie, die in der ersten Hälfte noch recht ausgeglichen war. Nachdem Christian Hidalgo nach 40 Minuten eine Chance nicht nutzte und der Ball hinterm Tor landete, folgte prompt die Antwort der SpVgg. Nach einer Flanke von Mesut Adibelli verwandelte Izsak per Kopf zum 2:0-Halbzeitstand.

In der zweiten Hälfte spielte Zaisersweiher dominanter, der TSV war ohne nennenswerte Torchance. Nach mehreren Möglichkeiten durch Robin Knothe (73.) und Izsak (78.) machte Adibelli in der 80. Minute den Sieg perfekt: Mit einem Schuss ins lange Eck erzielte er das 3:0.

„Die Stimmung im Team stimmt. Man hat gesehen, dass die Mannschaft funktioniert“, sagte Braun nach dem Sieg. „Das 3:0 für uns war verdient, vor allem nach der Leistung in der zweiten Halbzeit.“ Zaisersweiher ist nun mit 28 Zählern punktgleich mit dem FC Alemannia Wilferdingen. Dank der besseren Tordifferenz ist die SpVgg, die zwischenzeitlich auf den dritten Rang abgerutscht war, nun wieder Erster.

In der Kreisliga B7 Enz/Murr empfing der TSV Wiernsheim den VfB Vaihingen. Spielertrainer Cihangir „Chango“ Köksal brachte sein Team mit einem Kopfballtor nach 15 Minuten in Führung. Der TSV wollte das 2:0, doch über einen Lattentreffer von Erol Deli kam das Team bis zur Pause nicht hinaus.

In der zweiten Halbzeit dann der Schreck: Nach einem Foulelfmeter für die Gäste stand es nach 55 Minuten plötzlich nur noch 1:1. Aus Wiernsheimer Sicht war der Strafstoß aber gerechtfertigt: „Der Stürmer hat das Angebot angenommen und den Elfmeter kann man geben“, sagte Jugendleiter Johann Reinholz.

Doch Wiernsheim kämpfte und wurde schließlich belohnt: Nach 81 Minuten erzielte Deli schließlich den 2:1-Siegtreffer. „Der Sieg war verdient, wir hatten die besseren Chancen“, sagte Reinholz nach der fairen Partie.

Weniger erfolgreich war der Liga-Konkurrent SV Sternenfels im Heimspiel gegen den TSV Großglattbach. Dabei fing die Partie für Sternenfels gut an: Der SV ging schon nach fünf Minuten nach einem indirekten Freistoß durch ein Tor von Ronny Kastner in Führung. Es war noch keine viertel Stunde gespielt, da erhöhte Michael Duss bereits zum 2:0 für die Gastgeber. Dann drehte Großglattbach auf, und nur kurze Zeit später erzielte Marcel Müller den 2:1-Anschlusstreffer. Kurz vor der Halbzeitpause legten die Gäste dann nach, Tom Hecht traf zum 2:2-Halbzeitstand.

In der zweiten Hälfte war Großglattbach schließlich überlegen. Nach 75 Minuten erzielte Hecht das 2:3-Siegtor für die Gäste. „Uns gingen die Kräfte aus“, sagte SV-Trainer Jürgen Widmann nach dem Spiel. „Wir konnten nicht mehr nachlegen.“