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Auch Mannheim kann die Pforzheimer Kufencracks nicht stoppen: Unaufhaltsam jagen die Bisons (links Waldemar Wehrle und rechts Fabio Laule) in der Regionalliga von Sieg zu Sieg. J. Keller 

Zehnter Sieg in Folge: Pforzheim Bisons schließen zum Spitzenreiter auf

Pforzheim. Die Pforzheim Bisons haben am Wochenende in der Eishockey-Regionalliga gegen EKU Mannheim den zehnten Sieg in Folge gefeiert. Und dennoch: Ein Selbstläufer war das Spiel am Sonntag im Pforzheimer Eissportzentrum keinesfalls.

Mannheim war mit gut drei Reihen angereist und sorgte ab dem ersten Bully für ordentlich Gegenwehr. Bisons-Trainer John Kraiss musste auf Maurice Pietzka verzichten, konnte aber auf die Dienste des Neuzugangs Waldemar Wehrle, der vergangenen Woche vom Landesligisten Balingen in die Goldstadt wechselte, setzen.

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Revanche geglückt: Bisons nehmen Spitzenreiter Zweibrücken auf die Hörner

Auch wenn das erste Drittel ein Spiel auf ein Tor war, der gut haltenden Schlussmann der Maddogs war entweder zur Stelle, oder die Männer um Kapitän Tim Brenner verfehlten das Tor der Mannheimer. So ging es mit einem völlig unbefriedigenden 0:0 zum ersten Pausentee.

Erst im zweiten Drittel platzt der Knoten

Die Ansprache der Pforzheimer Trainer war deutlich: mehr Zug zum Tor und bereit sein, die Rebounds zu nehmen und zu versenken. Als die Bisons in der 35. Minute nach einer schönen Aktion schon kollektiv am Jubeln waren, wurden Mannschaft und Fans durch den Schiedsrichter eines Besseren belehrt, er hatte das Tor wegen vermeintlichem hohen Stock aberkannt.

Kurze Zeit später war dann aber alles nach dem Regelbuch. Fabio Laule traf in der 37. Minute zum 1:0. Die Vorlage kam von Jannick Schmitt, in Zusammenarbeit mit Neuzugang Wehrle. Aufopferungsvoll kämpfende Maddogs wehrten sich vehement gegen einen weiteren Treffer und schafften es, mit einem knappen Rückstand in die nächste Pause zu gehen.

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Siegesserie hält an: Bisons behalten bei Abwehrschlacht gegen Steelers Amateure die Nerven

Auch im Schlussdrittel taten sich die Bisons schwer, waren zwar weiterhin die spielbestimmende Mannschaft, das Tor zu treffen gelang dem Team aus der Goldstadt aber erstmal nicht. Erst in der 48. Minute gab es wieder Grund zum Jubeln. Der pfeilschnelle Leon Rausch hatte ein Zuspiel von Tim Brenner verwerten können (2:0).

Neun Minuten vor dem Ende machte Marco Trenholm mit dem 3:0 den obligatorischen Deckel drauf. Ein recht ruppiges gewordenes Spiel blieb weiter arm an Highlights, wurde aber von den Bisons souverän nach Hause gespielt.

Gleichauf mit Zweibrücken

Das 3:0 gegen die Mannheimer war der zehnte Bisons-Sieg in Folge. Da Tabellenführer Zweibrücken gegen den Heilbronner EC mit 7:8 verlor, sind die Pforzheimer nun punktgleich mit den Hornets.

Die Pfälzer haben mit +43 die bessere Tordifferenz. Aber die Bisons sind (+39) nicht weit entfernt – zumal sie ein Spiel weniger bestritten haben.

Marco Trenholm scheitert am Gaestekeeper 00000618
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Damit empfängt das Team von John Kraiss im nächsten Heimspiel am Sonntag (19 Uhr), die Eisbären aus Heilbronn nicht als Jäger, sondern als Gejagten und kann sich auf einen heißen Tanz freuen.