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Mit Dario Jerkovic ist ein Abwehrspieler in den dezimierten Bilfinger Kader zurückgekehrt. PZ-archiv/Ketterl
Mit Dario Jerkovic ist ein Abwehrspieler in den dezimierten Bilfinger Kader zurückgekehrt. PZ-archiv/Ketterl
15.11.2018

Zum Abschluss der Vorrunde noch einmal ein Sonderangebot für Bilfingen

Kämpfelbach-Bilfingen. Dejan Svjetlanovic und seine Spieler sehnen die Winterpause herbei. „Es sind noch zweieinhalb Wochen. Die müssen wir durchstehen, egal wie, und so viel Punkte wie möglich holen“, sagt der Spielertrainer des TuS Bilfingen.

Sein seit Wochen dezimierter Kader gab zuletzt beim 1:3 daheim gegen den FC Zuzenhausen nur noch drei Feldspieler für die Reservebank her, einige Akteure waren, wie Svjetlanovic selbst, angeschlagen. Trotzdem wechselte sich der Spielertrainer nach der Pause selbst ein.

Aber noch sind es drei Spiele bis zur Auszeit rund um Weihnachten. Den Auftakt macht am morgigen Samstag (14.30 Uhr) zum Abschluss der Vorrunde das Bilfinger Gastspiel bei der SG HD-Kirchheim. Die Kicker aus der Heidelberger Vorstadt sind abgeschlagenes Schlusslicht in der Verbandsliga. Null Punkte und 16:81 Tore stehen für den Tabellenletzten zu Buche. Das heißt: Die Kirchheimer verlieren jedes Spiel im Schnitt mit 1:5. Gegen Zuzenhausen gab es mit 1:11 sogar eine zweistellige Klatsche.

Das klingt für die Bilfinger natürlich nach einem fußballerischen Sonderangebot. Mit drei Punkten aus diesem Auswärtsspiel würde sich die TuS-Vorrundenbilanz auf 23 Zähler verbessern. Und die Kämpfelbacher können jeden Punkt gut gebrauchen. Schließlich trennt das Team nur vier Zähler vom TSV Wieblingen, der auf Relegationsrang 16 platziert ist. Doch Svjetlanovic warnt davor, die Partie als Selbstläufer zu betrachten. Nach dem 1:3 gegen Zuzenhausen hatte er gesagt: „Wenn wir so in Heidelberg spielen, holen wir nichts.“

Ein klein wenig könnte sich die personelle Situation nun entspannen. Innenverteidiger Dario Jerkovic ist wieder im Training, auch Danijel Bozic hat erste Laufeinheiten absolviert. Für einen Startelfeinsatz mögen die Nachwuchskicker noch nicht in Frage kommen, aber Svjetlanovic sagt: „Ich bin froh über jede Alternative.“