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Immer wieder gelang es den Weinheim Longhorns (schwarz-weiße Trikots), die Angriffsbemühungen der Pforzheim Wilddogs zu stoppen. Foto: J. Keller/PZ-Archiv
Immer wieder gelang es den Weinheim Longhorns (schwarz-weiße Trikots), die Angriffsbemühungen der Pforzheim Wilddogs zu stoppen. Foto: J. Keller/PZ-Archiv
06.08.2018

Zum Saisonausklang kassieren Pforzheim Wilddogs eine Niederlage

Weinheim/Pforzheim. Die Pforzheim Wilddogs sind am Samstag zu ihrem letzten Spiel in der American-Football-Regionalliga angetreten. Austragungsort war das Sepp-Herberger-Stadion, die Heimspielstätte der Weinheim Longhorns. Die Wilddogs mussten auf einige Stammspieler verzichten: Die Pforzheimer unterlagen am Ende eines brütend heißen Tages mit 7:24.

Bei Temperaturen von weit über 30 Grad ist Footballspielen wohl das Letzte, was einem als Freizeitbeschäftigung einfällt. Bei genau diesen Temperaturen traten die Pforzheim Wilddogs den Weinheim Longhorns gegenüber. Doch die Pforzheimer hatten neben den Temperaturen auch mit einem geschrumpften Kader zu kämpfen. Vor allem fehlte Quarterback Chris Treister an diesem Spiel, hinzu kamen viele Verletzte. Alles in allem war die Offense nicht gerade in bester Aufstellung auf dem Platz.

Back-up-Quarterback Sebastian Taylor machte seine Sache aber gut. Er führte den Angriff übers Feld und sorgte mit einem Quarterback-Sneak auch für die Führung der Wilddogs, Dominick Gienger verwandelte den Extrapunkt souverän zur 7:0-Führung.

Doch das war es dann auch schon mit Punkten für Pforzheim. Zwar schaffte man es immer wieder in die Nähe der Endzone, ein Field-Goal Versuch wurde aber geblockt. Punkte blieben den Gästen an diesem Tag nicht mehr vergönnt. Die Defense lieferte ein solides Spiel ab, konnte aber den ein oder anderen Touchdown der Gastgeber nicht verhindern.

7:7 stand es nach dem ersten Viertel, 17:7 zur Pause. Am Ende hieß es 24:7 für den Gastgeber. „Wir hatte über das ganze Spiel Schwierigkeiten mit der Offense Punkte zu machen. Wir schafften es immer wieder bis in die Nähe in die Endzone. Doch die Lücken im Angriff waren des Tages einfach zu groß“, resümierte Coach Ambort Taylor über das Spiel.

„Alles gegeben“

„Die Defense hat alles gegeben und wir hatten in der Passverteidigung ein bisschen Probleme, aber alles in allem war es eine gute Leistung zum Ende der Saison. Jetzt ist Off-Season und alle im Team werden die Erholung brauchen“, so Abwehrchef Michael Lang.

Die Stimmung im Team ist trotz der Niederlage zum Ende der Saison gut. „Wir haben das letzte Spiel zwar verloren, aber die Liga gehalten. Das wichtigste Ziel ist somit erreicht. Es wurden viele Weichen für die nächste Saison gestellt. Das Team ist gewachsen und viele neue Spieler sind nun ein Teil dieses Teams. Ich bin nach dem doch etwas holprigen Start mit dieser Saison sehr zufrieden“, bilanzierte der Wilddogs-Vorsitzende Kai Höpfinger.

Die Entscheidung im Titelrennen der Regionalliga Südwest ist bereits zugunsten der Biberach Beavers gefallen. Im Abstiegskampf könnten sich die Freiburg Sacristans auf den letzten Drücker noch retten, wenn sie im letzten Spiel der Saison Meister Biberach schlagen. Dann würde das bisherige Schlusslicht Weinheim wie auch Holzgerlingen überholen.