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Auf harte Gegenwehr, wie hier beim Spiel in Konstanz, werden die Pforzheimer mit Michal Wysokinski (am Ball) und Florian Taafel (im Hintergrund) auch am Samstag beim unangenehmen Aufsteiger VTZ Saarpfalz treffen.  Foto: Pisa 

Zurück in Erfolgsspur in 3. Handball-Liga? TGS Pforzheim auswärts gefordert

Pforzheim. Nach dem Spielverlust bei der HSG Konstanz muss Handball-Drittligist TGS Pforzheim am Samstag bei der VTZ (Vereinigte Turnerschaft Zweibrücken) Saarpfalz erneut auswärts ran – und zwar mit dem klaren Ziel, mit einer konzentrierten Leistung zwei Auswärtspunkte mit auf die Heimreise zu nehmen. Nicht nur die in der letzten Saison so erfolgreiche Bilanz gegen Vereine aus der Pfalz berechtigen die Wartberger zum Optimismus, auch der Vergleich des spielerischen Potenzials der beiden Teams und die Ligaerfahrung sollte deutlich zu Gunsten der Mannen von Andrej Klimovets sprechen.

Dieser kann morgen wohl fast auf seinen kompletten Kader setzen. Nachdem sich die Fingerverletzung von Florian Taafel erfreulicherweise nicht als der zunächst diagnostizierte Sehnenabriss erwiesen hat, ist es sogar möglich, dass der als harter Hund gegen sich selbst bekannte Kapitän in der Westpfalzhalle in Zweibrücken mit aufläuft. Fabian Dykta und Michal Wysokinski haben ja bereits beim Spiel in Konstanz wieder auf die Zähne gebissen, so dass wohl vom Stamm lediglich noch Filipp Prsa weiter fehlen wird.

Auch Yanez Kirschner hat in Konstanz die ersten paar Minuten Einsatzzeit bekommen; möglich, dass ihm der Trainer in der Westpfalz nun eine etwas längere Einspielzeit gewähren wird.

Bei allem Optimismus: den Gegner zu unterschätzen, wäre fehl am Platz und Andrej Klimovets wird das auch zu verhindern wissen.

Die bundesländerübergreifende Spielgemeinschaft aus dem Saarland und Rheinland-Pfalz ist mit deutlichem Abstand Meister der Rheinlandpfalz-Liga geworden und hat sich nach einem 0:4-Fehlstart in der neuen Liga mit einem Remis gegen den TSV Neuhausen/Filder und einem Auswärtssieg beim Mitaufsteiger TVS Baden-Baden die bisher beste Zwischenbilanz der drei Aufsteiger erarbeitet. Welche kämpferischen Qualitäten in der Mannschaft stecken beweist das vergangene Spiel in Baden-Baden, bei dem die Saarpfälzer in den letzten vier Minuten einen 27:31-Rückstand noch in einen 33:31-Sieg umwandelten. Dieses Happy End dürfte der Mannschaft für das Samstagsspiel enormen Rückenwind verliehen haben.