Zweite Chance für SV Spielberg für den Aufstieg in die Oberliga

Karlsbad-Spielberg. Als einer der drei baden-württembergischen Verbandsliga-Zweiten hat der SV Spielberg noch die Chance, in die Fußball-Oberliga zu gelangen. Dies war beispielsweise 2015 dem 1. CfR Pforzheim gelungen.

Für die Spielberger, deren Nachbar ATSV Mutschelbach überlegen Platz eins gesichert hatte, gilt es zunächst, sich in Hin- und Rückspiel gegen Südbaden-Vertreter FC Denzlingen durchzusetzen. Gelingt das, wartet voraussichtlich der FC Holzhausen. Als derzeitiger Zweiter liegt Holzhausen in der Verbandsliga Württemberg drei Punkte hinter Tabellenführer FSV Hollenbach und drei Punkte vor dem Dritten und abschließenden Gegner SSV Ehingen-Süd. Die Ehinger brauchen mindestens einen 7:0-Heimsieg, um Holzhausen noch abzufangen. Umgekehrt springt Holzhausen bei einem Sieg noch auf Platz eins, falls Hollenbach beim Achten SV Fellbach verliert.

Denzlingen behauptete Platz zwei durch ein 5:1 gegen den Offenburger FV, der in Südbaden bereits als Meister feststand. Zuvor hatte es einen Trainerwechsel gegeben: Milorad Pilipovic, von 1985 bis 1990 Profi beim Karlsruher SC, wurde „aus familiären Gründen“ freigestellt. Vor dem letzten Spieltag übernahm Johannes Fiand die Verantwortung, der bis dahin Assistent gewesen war. Seit einem Monat war klar, dass der dieser Tage 64 Jahre alt gewordene Pilipovic nicht übers Saisonende hinaus bleiben würde.

Ein wichtiger Faktor für Spielberg ist Fabian Geckle, der nordbadische Top-Torjäger: Nach seinen beiden Treffern beim 2:4 im letzten Punktspiel beim ATSV Mutschelbrach brachte er es auf 27 Tore.

Ralf Kohler

Ralf Kohler

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