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Erst einen Sieg hat der FCK mit Trainer Frontzeck auf dem Konto. Foto: Anspach
Erst einen Sieg hat der FCK mit Trainer Frontzeck auf dem Konto. Foto: Anspach
12.08.2018

Zweitliga-Absteiger im freien Fall – Auch der KSC ist mit dem Saisonstart unzufrieden

Die Euphorie nach dem viel versprechenden Auftakt des 1. FC Kaiserslautern in der 3. Liga ist schon dahin. Bei Eintracht Braunschweig kam erst gar keine auf. Vier Punkte haben die Pfälzer, auf drei Zähler kommen die Niedersachsen,. Die Absteiger aus der 2. Fußball-Bundesliga bekommen als Aufstiegsfavoriten mit aller Wucht die Eigenheiten der 3. Liga zu spüren.

„Es ist eine megaschwere lange Saison“, konstatierte FCK-Coach Michael Frontzeck. „Wir haben noch viel zu lernen“, meinte sein Braunschweiger Kollege Henrik Pedersen.

Vor zwei Wochen wehte auf dem Betzenberg ein Hauch von Bundesliga, 41 000 Zuschauer sorgten für eine Rekord-Startkulisse. Lautern gewann 1:0 gegen 1860 München. Seitdem: Ein Remis, zwei Niederlagen, zuletzt am Samstag mit 0:2 beim Halleschen FC – der FCK war in allen Belangen unterlegen.

Ähnlich mies war im Vorjahr auch der damalige Absteiger gestartet: der Karlsruher SC. Und nun? Sechs Punkte aus vier Spielen, am Freitag ein 1:1 gegen Jena. „Für mich ist das auch ein Rätsel“, sagte Trainer Alois Schwartz. Er habe erwartet, dass sein Team mit breiterer Brust und mehr Sicherheit auftreten würde. „Ich dachte, wir sind schon weiter.“ Und Kapitän David Pisot analysierte: „Wir müssen uns ankreiden, dass wir im Moment zu viele Chancen brauchen, um ein Tor zu machen.“ Dies können die Badener am Dienstag (18 Uhr) üben: Im Achtelfinale des BFV-Pokals beim Landesligisten TSV Höpfingen.