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Wurf- und treffsicher: BSC-Kapitän Stefan Bohnenberger.  PZ-Archiv, j. Keller
Wurf- und treffsicher: BSC-Kapitän Stefan Bohnenberger. PZ-Archiv, j. Keller
13.12.2016

Zweitliga-Wasserballer des 1. BSC Pforzheim bezwingen Ludwigsburg mit 8:7

Mit Mühe und Not haben die Wasserballer des 1. BSC Pforzheim ihren ersten Sieg in der neuen Spielzeit gefeiert. Beim letzten Heimspiel des Jahres gewann das Zweitligateam gegen den SV Ludwigsburg denkbar knapp mit 8:7 (3:3, 2:0, 1:3, 2:1).

Die Pforzheimer, immer noch ohne den verletzten Marcel Schneider, legten wieder stark los und führten schnell mit 3:1. Kapitän Stefan Bohnenberger fing zunächst in der Centerposition an und warf direkt die ersten beiden Tore. „Ferdi hat die Mannschaft mit seinem unbändigen Willen und seinen wichtigen Toren mitgerissen“, lobte Trainer Kevin Schneider seinen Kapitän. Doch in der Folge ließen die Hausherren wieder nach, im Angriff fehlte zeitweise die Durchschlagskraft.

Starker Gästetorjäger

Auf der Seite der Gäste lauerte mit Adrijan Jakovcev der aktuell gefährlichste Schütze der Liga. Die Nummer 10 der Ludwigsburger wusste sich trotz intensivster Pressdeckung durchzusetzen und traf dreifach in das Tor von Georg Uhlig. Dennoch hat Schneider auch Lob für seinen Bewacher übrig: „Jon (Busmann) hat ihn wirklich gut in Schach gehalten und solide verteidigt. Er ist mit Ferdi ganz klar Spieler des Spiels.“

Das scheinbar verfluchte dritte Viertel brachte für die Gastgeber nach einer 5:3-Führung vor dem letzten Spielabschnitt schließlich wieder den Ausgleich (6:6). Deshalb wurde es in der Schlussphase noch einmal hektisch.

„Die zwei Punkte sind wichtig“

„Wir haben super angefangen und dann wieder unsere Chancen liegengelassen. Zufrieden bin ich nicht, aber die zwei Punkte sind wichtig“, erklärte Kapitän Bohnenberger nach der Partie.

Auffällig waren in der zweiten Halbzeit die sehr ungenauen Abschlüsse. Teilweise fehlte das Tempo im Spielaufbau oder der besser postierte Mitspieler wurde schlicht und einfach übersehen. „Wir wollten gezielte kleine Nadelstiche im Standardangriff bringen, das hat leider nicht so funktioniert, wie wir uns das vorgenommen haben. Da hätte manchmal noch die ein oder andere größere Aktion vielleicht was bewirkt“, gibt sich Schneider einsichtig.

Bereits am Sonntag muss der BSC in der ersten Runde des süddeutschen Pokals zu den Barracudas nach Nürnberg.

1. BSC Pforzheim: Uhlig – Bohnenberger 4, Pilasch, T. Hammel, R. Müller, Wottschel 1, K. Schneider 1, J. Busmann, Bornbaum, Völkle, Sachs, Harnos 1, Marin 1.