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„Grotesk, absurd, erbärmlich, unverantwortlich, rücksichtslos, unverschämt – es gibt viele Begriffe, die zum Gebaren der Landesregierung passen“, kommentiert PZ-Chefredakteur Alexander Huberth den Umgang mit der Corona-Krise in Baden-Württemberg.  Foto: PZ-Archiv; picture alliance/Sebastian Gollnow/dpa 

Corona-Krise in Baden-Württemberg: „Gesamtversagen in Wort und Tat“

„Grotesk, absurd, erbärmlich, unverantwortlich, rücksichtslos, unverschämt – es gibt viele Begriffe, die zum Gebaren der Landesregierung passen. Wenn am Montag um 19 Uhr noch niemand weiß, was am Dienstag ab Mitternacht im Umgang mit der Corona-Pandemie gelten soll, dann stimmt das Krisenmanagement hinten und vorne nicht. Es kam ja nicht überraschend, dass sich Grüne und CDU mit der Frage befassen müssen, was in sogenannten Corona-Hotspots wie Pforzheim zu geschehen hat. Umso schlimmer, dass die Koalition wenige Stunden vor dem geplanten Inkrafttreten der neuen Verordnung noch immer streitet, ob es strenge Ausgangssperren geben soll oder wie mit den Schulen verfahren wird. Heftiger kann der Regen kaum sein, in dem die Regierung die Kommunen stehenlässt.“

Ein Kommentar von PZ-Chefredakteur Alexander Huberth

„Pforzheim und der Enzkreis wussten am

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