Fährunglück im Irak - mehr als 100 Tote

Bagdad (dpa) - Einen Tag nach dem schweren Fährunglück im Irak haben Rettungskräfte die Suche nach möglichen Opfern fortgesetzt. Die Behörden in der nordirakischen Provinz Ninive sprechen inzwischen von mehr als 100 Menschen, die bei dem Unglück auf dem Fluss Tigris nördlich von Mossul ertrunken seien. Die Fähre war gestern nördlich von Mossul gekentert. Das Unglück ereignete sich nahe der bei Touristen beliebten Insel Umm al-Rabiain. Die Fähre sei nach Ansicht vieler Angehöriger vollkommen überladen gewesen. Die Menschen im Nordirak feierten das kurdische Neujahrsfest, als die Fähre sank.