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Ein Mann aus Pforzheim leidet seit Jahren unter Depressionen, die nun während der Corona-Krise noch schlimmer geworden sind. „Menschen in Not“ hilft und stellt Lebensmittelgutscheine zur Verfügung.  Foto: TheVisualsYouNeed/stock.adobe.com (Symbolbild) 

Gefangen in den eigenen vier Wänden: Krise verstärkt Depression - „Menschen in Not“ hilft

Pforzheim.

Walter H.(Name geändert) wird von einem Pflegedienst betreut, denn der 56-jährige Pforzheimer ist seit Jahren labil. Die Pandemie setzt Walter H. besonders zu. Bereits im Frühjahr ist er in eine schwere Depression gefallen. Er isolierte sich und konnte seinen Alltag nicht mehr selbst organisieren.

Über den Sommer normalisierte sich sein Zustand. Sein Betreuer war zufrieden mit der Entwicklung. Nun hat der 56-Jährige einen Rückschlag erlitten. Walter H. kann weder die Wohnung verlassen noch sich selbst versorgen. Seinem Betreuer gewährte der Pforzheimer nun Einblick.

Der Depressive hat weder Lebensmittel zu Hause, noch funktioniert seine Waschmaschine. „Menschen in Not“ stellt Lebensmittelgutscheine zur Verfügung und unterstützt Walter H. beim Kauf einer Waschmaschine.

Susanne Knöller

Susanne Knöller

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