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Grundrechte für Geimpfte? Die Debatte ist im Grunde unnötig, findet PZ-Redakteur Alexander Huberth.  Foto: picture alliance/dpa/Friso Gentsch/PZ 

Geimpfte müssen Grundrechte zurückerhalten: "Das ist nicht verhandelbar"

Es sind Sätze, die einen schaudern lassen. Die Geimpften, hieß es monatelang, müssten Solidarität mit den Nicht-Geimpften zeigen. Oder: Man müsse aufpassen, dass Impfneid nicht die Gesellschaft spalte. Der Chef der Jungen Union, Tilman Kuban, barmte gar, es könne nicht sein, dass Rentner im Sommer am Strand liegen, während die junge Generation zuhause sitzen müsse. Wer so zündelt, hat vielleicht keine Ausgangssperre, aber zumindest ein vorübergehendes Sprechverbot verdient, währenddessen er die Bedeutung des Satzes "Erst denken, dann reden" lernt.

Ein Kommentar von PZ-Redakteur Alexander Huberth

Ende vergangener Woche hat Justizministerin Christine Lambrecht (SPD) endlich ein

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