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Cedrik-Marcel Stebe.  Foto: dpa-Archiv 

In Mühlacker dem jungen Tennis-Helden Stebe auf der Spur

Mühlacker/Vaihingen. Kaum hat er quasi das deutsche Tennis gerettet, ist der Daviscup-Held Cedrik-Marcel Stebe wieder im grauen Alltag angekommen. Der Mann aus dem Vaihinger Stadtteil Enzweihingen schied beim Turnier in Metz gleich in der ersten Runde aus. Angesichts seines Auf und Ab ist vollkommen klar, dass der 21-Jährige längst nicht so bekannt ist wie ein Boris Becker aus Leimen bereits in jüngeren Jahren. Auch bei der Bevölkerung in seiner Heimatstadt Mühlacker klingelt es im Großen und Ganzen nicht beim Namen Stebe beziehungsweise, wenn Bürger ein unbeschriftetes Foto von ihm zu Gesicht bekommen.

Wenige Tage nachdem Stebe im Abstiegs-Match gegen Australien gegen den früheren Weltranglisten-Ersten Lleyton Hewitt das entscheidende 3:2 für Deutschland holte, begab sich das Stadtgeflüster der PZ dorthin, wo in seinem Fall im wahrsten Sinne des Wortes alles begann. Kaum eine Woche nach der Wiedervereinigung, erblickte Stebe am 9. Oktober 1990 im Krankenhaus in Mühlacker das Licht der Welt. Daran wird er sich nicht mehr erinnern können, an die jüngste Niederlage in Lothringen – mit 3;6, 2:6 in Lothringen gegen den US-Amerikaner Jesse Lewine – dagegen schon. Mehr über Stebe und seine Wurzeln sowie weitere bunte Nachrichten im Stadtgeflüster der PZ Mühlacker – in dieser Woche ausnahmsweise bereits am Freitag. rks