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Zwar hat die SPD in mehreren Bundesländern das Sagen und ist damit ein Schwergewicht am Verhandlungstisch. Und trotzdem profitiert nur die Union. Dieses Phänomen verfolgt die SPD schon seit Jahren, egal, ob sie mitregiert oder in der Opposition sitzt, kommentiert PZ-Chefredakteur Alexander Huberth.  Foto: PZ-Archiv; Michael Kappeler/dpa 

Kommentar: „Die SPD kommt auch in der Pandemie nicht vom Fleck“

Es ist eine niederschmetternde Zahl: 15 Prozent – um diesen Wert pendeln sich die Umfragen der SPD seit Monaten ein. Damit hat sich auch ein Jahr nach der Wahl von Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans zum neuen Führungsduo nichts zum Besseren gewendet. Zumindest nicht, was die Beliebtheit in der Bevölkerung angeht. Dabei bietet Corona – auch wenn’s zynisch klingt – politische Chancen zuhauf. Allein: Den Sozialdemokraten nützt das nichts. Zwar haben sie mit Olaf Scholz und Hubertus Heil gleich zwei Minister, die fast täglich Wohltaten für gepeinigte Unternehmen und Selbstständige verteilen. Zwar sind sie Teil einer Bundesregierung, deren Krisenpolitik weiterhin viel Rückhalt genießt. Zwar haben sie in mehreren Bundesländern das Sagen und sind damit ein Schwergewicht am Verhandlungstisch. Und trotzdem profitiert nur die Union. Dieses Phänomen verfolgt die SPD schon seit Jahren, egal, ob sie mitregiert oder in der Opposition sitzt.

Ein Kommentar von PZ-Chefredakteur Alexander Huberth

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