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Die Politik muss irgendwie den Spagat zwischen medizinischen Notwendigkeiten und den Bedürfnissen von Wirtschaft und Gesellschaft hinbekommen. Das wird jetzt, so kurz vor Weihnachten, deutlich wie nie, kommentiert PZ-Chefredakteur Alexander Hubuerth.  Foto: Pasko Maksim/stock.adobe.com 

Kontaktlockerungen an Weihnachten: „Das Virus wird sich kaum in festlicher Milde zurückziehen“

Vieles hat sich in den vergangenen Corona-Monaten geändert. Doch eines bleibt: Die Politik muss irgendwie den Spagat zwischen medizinischen Notwendigkeiten und den Bedürfnissen von Wirtschaft und Gesellschaft hinbekommen. Das wird jetzt, so kurz vor Weihnachten, deutlich wie nie. Bewertet man nur das Infektionsgeschehen, ist es fahrlässig, die Kontaktbeschränkungen über die Feiertage zu lockern. Das Virus wird sich kaum in festlicher Milde zurückziehen, sondern es wird seine Chance nutzen, wenn Menschen auf engem Raum zusammenkommen, sich umarmen, den ganzen Frust dieses furchtbaren Jahres für ein paar Tage vergessen – und die grundlegenden Verhaltensregeln gleich dazu. Man muss kein Schwarzmaler sein, um zu befürchten, dass aus Weihnachten Festtage für Corona werden.

Ein Kommentar von PZ-Chefredakteur Alexander Huberth

Doch es gibt noch die andere

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