Bundeskanzlerin Angela Merkel und Kanzleramts-Chef Helge Braun vor Beginn der Sitzung des Bundeskabinetts in Berlin. Fot
Bundeskanzlerin Angela Merkel und Kanzleramts-Chef Helge Braun vor Beginn der Sitzung des Bundeskabinetts in Berlin.  Foto: Kay Nietfeld/dpa-POOl/dpa 

Liveblog am Morgen: Merkel erläutert Bundesregierung beschlossene Corona-Politik

Deutschland/Baden-Württemberg. Nach den Bund-Länder-Beratungen vom Mittwoch will Kanzlerin Angela Merkel dem Bundestag am Donnerstag die Corona-Politik der Bundesregierung erläutern. Die Regierungserklärung ist die dritte seit Beginn der Pandemie. Im Anschluss an die etwa 20-minütige Rede (9 Uhr) ist eine anderthalbstündige Debatte geplant.

Die EU-Staats- und Regierungschefs wollen am Donnerstag auch über eine gemeinsame Linie im Kampf gegen die zweite Corona-Welle beraten. Bei einer Videokonferenz soll es vor allem um Test- und Impfstrategien sowie die Verfolgung von Kontaktpersonen gehen. Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und ihre Kollegen hatten bei ihrem EU-Gipfel vor zwei Wochen vereinbart, in der Pandemie-Bekämpfung künftig enger zusammenzuarbeiten.

Außerdem: Unter welchen Bedingungen kann es angesichts der Corona-Pandemie wieder große Sport- und Kulturveranstaltungen mit Publikum in Hallen geben? Dieser Frage sind Forscher im Sommer mit einem aufwendigen Experiment in der Arena Leipzig nachgegangen. Am Donnerstag (10 Uhr) wollen Experten der Universitätsmedizin Halle die Ergebnisse vorstellen, wie eine Sprecherin mitteilte.

Und: Die Zahl der Arbeitslosen in Baden-Württemberg dürfte im Oktober weiter gesunken sein. Die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit gibt die aktuellen Zahlen morgen um 10 Uhr bekannt.

Deutschlandweit wird mit einem leichten Rückgang der Zahl der Arbeitslosen gerechnet. Allerdings sind die Effekte des rapiden Anstiegs der Corona-Infektionszahlen in den vergangenen beiden Wochen noch nicht berücksichtigt. Der Stichtag für die Erhebung der Oktober-Zahlen bei der Bundesagentur ist der 12. des Monats.

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Des Weiteren will das Stuttgarter Landgericht das Urteil gegen einen mutmaßlichen Erpresser des Autokonzerns Daimler verkünden. Der 31-Jährige hatte in dem mehrtägigen Verfahren über seinen Rechtsanwalt eingeräumt, zwischen Dezember 2019 und April 2020 unter einem Pseudonym in E-Mails Geld von Daimler gefordert und mit Anschlägen gedroht zu haben.

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