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Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). 

Merkel schwört auf schwere Zeiten ein - Kanzlerin glaubt nicht an große Corona-Lockerungen vor Ostern

Berlin. Die aus Großbritannien stammende Corona-Mutation bereitet Bundeskanzlerin Angela Merkel laut einem Bericht der „Bild“ große Sorgen.

In einer internen Sitzung der Union soll die CDU-Politikerin demnach vor einer zehnfachen Inzidenz gewarnt haben, sollte sich die Mutation so rasant verbreiten, wie zuletzt in Irland. Der „Spiegel“ zitiert Teilnehmer der Runde: Danach habe Merkel gesagt, „Deutschland steht vor acht bis zehn sehr harten Wochen“.

Wie künftige Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus aussehen, hänge stark davon ab, wie schnell sich die neue Variante in Deutschland ausbreite, hieß es. Nach dem „Lockdown light“, der am 2. November in Kraft getreten war, befindet sich Deutschland seit Mitte Dezember in einem härteren Lockdown. Der ist zunächst bis zum 31. Januar befristet – allerdings gilt jetzt schon eine Verlängerung als sehr wahrscheinlich. Bislang sind die Zahlen der positiv Getesteten trotz der Einschränkungen nicht annähernd so gesunken wie erhofft.

Alexander Huberth

Alexander Huberth

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