Mülheim will vorläufige Schulbefreiung für Tatverdächtige

Mülheim/Ruhr (dpa) - Nach der Vergewaltigung einer jungen Frau in Mülheim an der Ruhr will die Stadt, dass die tatverdächtigen Schüler vorerst nicht mehr am Unterricht teilnehmen. Man wolle die Bezirksregierung Düsseldorf bitten, die Schulpflicht für die in Mülheim gemeldeten Tatverdächtigen für die jetzt laufende letzte Schulwoche vor den Ferien auszusetzen, sagte Sozialdezernent Marc Buchholz. Eine junge Frau war am Freitagabend vergewaltigt worden. Die drei 14-Jährige und zwei 12-Jährige gelten als dringend tatverdächtig.