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Grünland verwandelt sich in Wüste: den Klimawandel veranschaulicht diese Illustration in einem Blick. Fotografik: Fotolia 

Reaktion auf den Bericht des Weltklimarats: „Immer hackt man auf der Landwirtschaft herum“

Ulrich Hauser ist verärgert. Weniger über den Bericht des Weltklimarats als solchen, als vielmehr über die Interpretation desselben beziehungsweise die Forderungen der deutschen Politik. Etwa die von Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD), mehr auf Ökolandbau zu setzen und diesbezüglich die Agrarförderungen der EU zu überdenken. „Der Ökolandbau benötigt genauso viel Wasser wie die konventionelle Landwirtschaft, bringt aber unterm Strich weniger Erträge“, sagt der Kreisvorsitzende des Landesbauernverbandes für den Enzkreis. Auch die Forderungen nach einer Reduzierung des Nutztierbestandes sieht Hauser unter dem gleichzeitig steigenden Fleischkonsum der Deutschen kritisch: „Wer soll den dann bedienen?“ „Die Landwirtschaft verursacht in Deutschland sieben Prozent der Treibhausgase – ich frage mich, warum man immer auf der Landwirtschaft herumhackt, statt mal die anderen 93 Prozent der CO2-Verursacher ins Visier zu nehmen“, wettert Hauser und vermutet: „Da wir Bauern nur zwei Prozent der deutschen Gesellschaft ausmachen, sanktioniert man lieber uns statt den großen Rest.“

Richtig sauer ist der Landwirt aus Eisingen über die Abkommen, die unter der GroKo

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