Sea-Watch-Kapitänin hat Entscheidung vor Richter verteidigt

Rom (dpa) - Die Sea-Watch-Kapitänin Carola Rackete hat nach Angaben ihres Anwalts in ihrer Vernehmung verteidigt, unerlaubt in einen italienischen Hafen eingefahren zu sein. Die 31-Jährige habe vor dem Ermittlungsrichter dargestellt, dass die Situation mit den Migranten an Bord «sehr angespannt» gewesen sei, sagte der Rechtsanwalt in Rom. Rackete habe darüber hinaus angegeben, das Boot der Finanzpolizei, das ihr Rettungsschiff beim Einlaufen in den Hafen berührt hatte, nicht gesehen zu haben.