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Um gegen den Wasserdruck anzuhalten, mussten Baggerschaufeln beim Einsetzen des 35 Meter langen Dükers dagegen drücken. Nach etwa drei Stunden konnte die Baumaßnahme in der Enz erfolgreich beendet werden. 

Spektakulärer Bagger-Einsatz: Maßnahmen zu Mühlacker Brückenneubau

Mühlacker. Große Herausforderungen in der Baubranche kommen heutzutage nicht mehr allzu oft vor. Die meisten Abläufe sind standardisiert oder im Zuge langjähriger Berufserfahrung schon mindestens einmal durchgeführt worden. Bei den Stadtwerken Mühlacker etwa gehört das Ver- und Umlegen von Leitungen zum Tagesgeschäft. Dieses Mal aber wagten sie sich in Zusammenarbeit mit den Firmen Martin Weitbrecht Rohrleitungsbau aus Stuttgart und HS Bau aus Mühlacker an eine ganz besondere Art der Neuverlegung.

Seit geraumer Zeit schon steht fest: Die stark sanierungsbedürftige Herrenwaagbrücke, die Mühlacker mit Dürrmenz verbindet, muss weg. Stattdessen soll daneben eine neue Brücke gebaut werden. Doch die Leitungen, die die Häuser auf der Dürrmenzer Seite mit Gas, Strom, Wasser und Breitband versorgen, verlaufen unter der alten Brücke.

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Bauprojekt an der Herrenwaag-Brücke in Mühlacker

Dass die Leitungen einfach unter die neue Brücke umgelegt werden, stand laut Stadtwerke-Abteilungsleiter Frederik Trockel nicht zur Option. Dies würde die vorausgesetzte Hochwasserschutz-Höhe beeinträchtigen. Also entschied man sich statt für den Weg unter der Brücke, für einen, der unter der Enz – also im Flussbett – verläuft (PZ berichtete).

Nach einer rund achtmonatigen Planung haben vergangene Woche die Maßnahmen in der Enz begonnen. Dafür musste eine Druckleitung zur Unterquerung des Flusses vorgebaut werden. In dem sogenannten Düker verlaufen nun die insgesamt acht Versorgungsleitungen.

Mehr lesen Sie am Donnerstag, 8. August 2019, in der „Pforzheimer Zeitung (Ausgabe Mühlacker)“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.

Laura Cichecki

Laura Cichecki

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