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Klar, in Deutschland regierte die Union, aber die hadert schon lange mit Angela Merkels Politik und deren Drang zu Mitte. Und sonst?, fragt PZ-Chefredakteur Alexander Huberth in seinem Kommentar.  Foto: PZ-Archiv; picture alliance/dpa | Marijan Murat 

Suche nach der Lichtgestalt: Die Konservativen verzweifeln – auch wegen Sebastian Kurz

Gut möglich, dass Tilman Kuban sich im Nachhinein am liebsten auf die Zunge beißen würde. Gerade mal drei Wochen ist es her, dass der Vorsitzende der Jungen Union öffentlich davon träumte, CDU und CSU bekämen eine Lichtgestalt, einen, wie Österreichs Kanzler Sebastian Kurz. Mittlerweile ist Kurz Ex-Kanzler, schon zum zweiten Mal, was für einen 35-Jährigen eine bemerkenswerte Leistung ist. Und er befindet sich im freien Fall, weil er so ganz anders gehandelt hat, als Leute wie Kuban sich das von Konservativen erwarten: bar jeden Anstands. Ausgerechnet Kurz, der jahrelang so etwas wie die letzte Bastion der Konservativen war. Klar, in Deutschland regierte die Union, aber die hadert schon lange mit Angela Merkels Politik und deren Drang zu Mitte. Und sonst?

Ein Kommentar von PZ-Chefredakteur Alexander Huberth

In Italien ist die

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