225302784
Menschen zünden an der Porta Nigra Kerzen für die Opfer einer Amokfahrt eines 51-jährigen Mannes durch die Trierer Innenstadt an. 

Tiefe Trauer in Trier: Menschen gedenken Opfern der Amokfahrt

Trier. Nach der Amokfahrt eines Autofahrers in Trier mit fünf Toten und zahlreichen Verletzten haben am Dienstagabend mehr als 100 Menschen im Dom für die Opfer und ihre Angehörigen gebetet.

"Ein für Trier schrecklicher Tag geht zu Ende", sagte der Trierer Bischof Stephan Ackermann. "Fassungslos und traurig sind wir an diesem Abend hier im Dom und in anderen Kirchen unserer Stadt versammelt." Nicht nur Trier stehe "unter Schock angesichts der brutalen Gewalttat".

225280680
Bildergalerie

Menschen in Trier gedenken Opfern der Amokfahrt

Auf den Treppenstufen vor dem Altar waren Lichter aufgestellt. Auch in aller Stille wurde gebetet. Man denke zu allererst an die Toten, die "einer blindwütigen Tat zum Opfer gefallen" seien. "Und wir denken an ihre Angehörigen", sagte der Bischof. Auch für die Verletzten, die Rettungskräfte und durch die Tat traumatisierte Menschen wurde gebetet.

Mit Einbruch der Dunkelheit stellten Bürger an der Porta Nigra, dem Stadttor und Wahrzeichen von Trier, unweit des Tatorts zudem einige Kerzen auf und legten Blumen, Plüschtiere und kleine Abschiedsbotschaften nieder.