Kopie von löwen
Er könnte als Vorbild für den in Vaihingen an der Enz entwendeten Kunststoff-Löwen gedient haben.  

Vaihinger Löwenjagd geht unblutig zu Ende - Tier unversehrt zurück

Vaihingen an der Enz. Die Löwenjagd in Vaihingen an der Enz ist unblutig zu Ende gegangen. Kein Schuss aus dem Jagdgewehr war nötig, keine Falle musste zuschnappen. Mitarbeiter des Vaihinger Bauhofs hatten die in der Stadtmitte wachende Raubkatze aus Versehen mitgenommen und nach einem belehrenden Gespräch mit der Polizei zugesichert, den Löwen wieder in seine alte Heimat an der Heilbronner Straße zurückzubringen.

In der Nacht zum Mittwoch war der Löwe plötzlich verschwunden. Doch die Polizei musste nicht schwerbewaffnet Jagd auf die Raubkatze machen oder lokale Jäger zu Hilfe holen, denn der Löwe ist nämlich aus Kunststoff. Die Skulptur, die das Wappentier der Stadt Vaihingen an der Enz darstellt, stand vor einem Optiker und Uhrengeschäft an der Heilbronner Straße.

Bei den vermeintlichen Räubern des Plastiktiers handelte es sich um Mitarbeiter des Bauhofs. Diese verwechselten den Löwen mit einer weiteren Skulptur, die für ein Projekt zur Schloßbergschule verbracht werden sollte. Beide Skulpturen standen in Nachbarschaft zueinander. Die Polizei kam dem verschwundenen Löwen im Wert von rund 1000 Euro auf die Spur, weil eine Zeugin das Raubtier auf dem Gelände der Schule entdeckt und die Polizei verständigt hatte.