Verdächtiger im Mordfall Lübcke war in Schützenclub aktiv

Kassel (dpa) - Der Verdächtige im Mordfall Walter Lübcke war Mitglied in einem nordhessischen Schützenverein. Stephan E. habe dort aber nur mit dem Bogen geschossen und keinen Zugriff auf Feuerwaffen gehabt, sagte Reiner Weidemann, Vorsitzender des Schützenclubs 1952 Sandershausen. Der Schützenverein liegt in Niestetal-Sandershausen, einem Vorort von Kassel. Stephan E. sitzt seit Sonntag in Untersuchungshaft. Er soll den Kasseler Regierungspräsident Walter Lübcke durch einen Kopfschuss getötet haben.