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Die einen ignorieren, dass es sich um Hochrechnungen und eine noch gar nicht überprüfte Studie handelte. Gleichzeitig suggerieren sie, die bedrückenden Zahlen seien nicht nur belegt, sondern vor allem auf Schulschließungen zurückzuführen, kommentiert PZ-Chefredakteur Alexander Huberth.  Foto: PZ; sewcream - stock.adobe.com 

Vergessene Generation: Der Umgang mit jungen Leuten in der Corona-Pandemie ist erschreckend

Es war eine Meldung, die viele aufgeschreckt hat: Laut einer Studie ist die Zahl der Suizidversuche von Kindern und Jugendlichen im vergangenen Jahr um rund 400 Prozent gestiegen. Das ist schlimm, das ist beängstigend. Beunruhigend ist aber auch der Umgang mit den veröffentlichten Zahlen, der alles darüber aussagt, welch geringen Stellenwert die jungen Menschen in der Öffentlichkeit genießen. Kaum waren die von der Uniklinik Essen erhobenen Werte auf dem Markt, ging das Hauen und Stechen los. Die einen ignorieren, dass es sich um Hochrechnungen und eine noch gar nicht überprüfte Studie handelte. Gleichzeitig suggerieren sie, die bedrückenden Zahlen seien nicht nur belegt, sondern vor allem auf Schulschließungen zurückzuführen.

Ein Kommentar von PZ-Chefredakteur Alexander Huberth

Die anderen widersprechen, weisen auf die Schwächen der Studie hin und darauf, dass sich damit nicht belegen lässt,

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