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„Was sich in Magdeburg in Sachen Rundfunkbeitrag abspielt, ist ein unwürdiges Schauspiel um Wählerstimmen“, kommentiert PZ-Redakteurin Petra Joos,  Foto: PZ-Archiv; picture alliance/dpa | Nicolas Armer 

Wegen 86 Cent im Monat: Macht die CDU ernst, platzt die schwarz-rot-grüne Koalition in Sachsen-Anhalt

In Krisenzeiten wie diesen ist kein Platz für Wahlkampf – das betonen Politiker immer wieder. Derzeit drängt sich aber der Verdacht auf, dass Sätze wie diese nichts anderes sind als Lippenbekenntnisse. Im nächsten Jahr stehen sechs Landtagswahlen an, und in manchen Bundesländern werfen sie ihre Schatten längst voraus. Corona-Pandemie hin oder her. In Baden-Württemberg ist das im Moment an dem peinlichen Gezerre um eine Hotspot-Strategie zu besichtigen. Seit über einer Woche kommt die Regierung nicht zu Potte. Nicht bei den Ausgangsbeschränkungen, nicht bei den Schulen. Grün-Schwarz ist tief zerstritten, auch wenn wenig davon nach außen dringt. Anders und doch ähnlich ist die Situation in Sachsen-Anhalt.

Ein Kommentar von PZ-Redakteurin Petra Joos

Auch hier laufen die CDU und ihre Koalitionspartner (Grüne und SPD) diametral auseinander, sie machen aber im Gegensatz zu den baden-württembergischen

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