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"Am Sonntagabend hat Armin Laschet einen solchen Regierungsanspruch formuliert. Ausgerechnet er, der gescheiterte Kanzlerkandidat und unglückliche CDU-Chef", sagt PZ-Chefredakteur Alexander Huberth.   Foto: picture alliance/dpa | Michael Kappeler / PZ

Wer sagt’s Armin Laschet? Der CDU-Chef sollte abtreten – doch er denkt gar nicht daran

Die CDU ist eine Machtmaschine. Ihr ging es noch nie um Visionen, sondern darum, sich die Kanzlerschaft zu sichern und aus dieser Position heraus Macht und Land zu verwalten. Oder, in guten Jahren, zu gestalten. Das ist nicht schlimm, vielleicht ist es sogar vernünftig, man nennt das dann Realpolitik. Das Prinzip hat über Jahrzehnte funktioniert. Doch nun prallt die Unionsdefinition von Realpolitik auf die Realität. Und die sieht so aus, dass CDU und CSU bei der Wahl am Sonntag viel erhalten haben – einen Denkzettel, eine schallende Ohrfeige, die Quittung für jahrelange Bräsigkeit – aber ganz gewiss keinen Regierungsauftrag.

Ein Kommentar von PZ-Chefredakteur Alexander Huberth

Am Sonntagabend hat Armin Laschet einen solchen Regierungsanspruch formuliert. Ausgerechnet er, der gescheiterte

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