Voll erwischt:   Autofahrer können sich glücklich schätzen, wenn es bei einem Wildunfall bei Sachschaden bleibt – oft gehen solche Kollisionen auch für sie fatal aus.
Voll erwischt: Autofahrer können sich glücklich schätzen, wenn es bei einem Wildunfall bei Sachschaden bleibt – oft gehen solche Kollisionen auch für sie fatal aus. 

Wildunfall bei Mühlacker löst Crashkette aus

Mühlacker. Plötzlich gab es einen heftigen Schlag – und der hatte wenig später einen weiteren mächtigen Aufprall zur Folge. Am Ende hatte ein Wildunfall am Montagmorgen um 8.20 Uhr auf der K4505 von Mühlacker-Lomersheim in Richtung Illingen zu vier beschädigten Autos geführt.

Das Auto, gegen das ein Tier gelaufen war, stand nach dem Zusammenprall nicht mehr fahrbereit auf der Fahrbahn. Der nachfolgende Verkehr musste halten, um den Gegenverkehr durchfahren zu lassen. Als ein 64-jähriger Dacia-Fahrer und eine 30-jährige Opel-Fahrerin hinter dem verunfallten Auto warteten, näherte sich ein Mercedes-Fahrer. Der 60-Jährige war kurz abgelenkt und bemerkte die wartenden Fahrzeuge zu spät. Das ergab eine Crash-Kettenreaktion.

Obwohl der Mercedes-Fahrer noch versuchte, nach rechts in die Grünfläche auszuweichen, fuhr er auf den Opel auf. Der Opel wurde wiederum noch auf den Dacia geschoben. Die 30-jährige Opel-Fahrerin wurde bei dem Unfall leicht verletzt. An den Fahrzeugen entstand ein Gesamtsachschaden von etwa 21.000 Euro.