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Technisches Museum der Pforzheimer Schmuck- und Uhrenindustrie

Pforzheim

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Quelle: technisches-museum.de - Technisches Museum der Pforzheimer Schmuck- und Uhrenindustrie

🤔 Häufig gestellte Fragen

In der Schmuckabteilung werden an 18 Stationen typische Produktionsschritte und Techniken der Pforzheimer Schmuckindustrie gezeigt. Besucher verfolgen den Weg vom Entwurf über die Herstellung des Materials bis zur abschließenden Feinbearbeitung und Ausschmückung; die Maschinen stammen aus unterschiedlichen Unternehmen und Zeiten. Die Schmuckindustrie setzte früh auf Elektrifizierung; innerhalb der ersten zwei Jahre nach Eröffnung des Elektrizitätswerks nutzten rund 180 Fabriken elektrische Antriebe. Das Technische Museum der Pforzheimer Schmuck- und Uhrenindustrie präsentiert diese Aspekte.

Im Uhrenbereich zeigt das Technische Museum die Schritte der Produktion einer Uhr: von der Fertigung der rund 150 bis 200 Einzelteile über laufende Qualitätskontrollen, Remontage bis zur Endkontrolle; die Maschinen stammen aus unterschiedlichen Pforzheimer Unternehmen. Die Uhrenindustrie war auf Kleinuhren spezialisiert und produzierte preisgünstige Armbanduhren. Nach den Anfängen im frühen 20. Jahrhundert folgten die Rüstungsproduktion im Zweiten Weltkrieg und Krisenjahre ab 1949; danach kamen mechanische Werke und ab den 1970er Jahren Quarzwerke. Der letzte Pforzheimer Werkeproduzent schloss 1993, zuletzt wurden dort 18.000 Quarzuhrwerke pro Tag produziert. Das Technische Museum der Pforzheimer Schmuck- und Uhrenindustrie bietet diese Einblicke.

Das Technische Museum Pforzheim bietet Führungen und Workshops; seit der Wiedereröffnung im April 2017 werden persönliche Erklärungen der Museumsmitarbeiter durch Informationsmedien ergänzt. Besucher können selbst Schmuck fertigen und an Goldschmiedekursen teilnehmen, die mehrfach im Jahr jeweils eine Woche dauern. Schulklassen und Kitagruppen können im Rahmen von ‚Kitas auf Museumstour‘, ‚Technikfieber‘ oder ‚Abenteuer Technik‘ Einblicke in die Geschichte und Technik der Schmuck- und Uhrenherstellung erhalten, sie können eine Führung besuchen oder in Goldschmiedeworkshops selbst Schmuck herstellen. Das Technische Museum der Pforzheimer Schmuck- und Uhrenindustrie bietet diese Programme.

Das markante Gebäude in der Bleichstraße ist die ehemalige Schmuckfabrik Kollmar & Jourdan; es wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts errichtet und umfasste ursprünglich einen ganzen Häuserblock. 1910 bezeichnete Kollmar & Jourdan sich als größte Kettenfabrik der Welt. Bis 1977 produzierte das Unternehmen hier; 1983 zog das Technische Museum ein. Im Rahmen des Jubiläumsfestivals 2017 wurde das Museum neu gestaltet und mit neuen Themen sowie einem neuen Informationsangebot wiedereröffnet; das Gestaltungskonzept wurde im Oktober 2017 mit dem Internationalen Designpreis Baden-Württemberg ausgezeichnet (Silver des Focus Open).

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Adresse Bleichstraße 81, 75173 Pforzheim, Deutschland

Telefon 07231-8000623

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