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17.12.2016

13 Soldaten bei Anschlag getötet - Regierung verdächtigt PKK

Istanbul (dpa) - Eine Woche nach dem verheerenden Doppelanschlag von Istanbul sind bei einem Selbstmordanschlag in der zentraltürkischen Stadt Kayseri mindestens 13 Soldaten getötet worden. 56 weitere Menschen wurden nach Angaben der Behörden zum Teil schwer verletzt. Ein Selbstmordattentäter hatte eine Autobombe neben einem mit Soldaten besetzten Bus gezündet. Vize-Ministerpräsident Numan Kurtulmus sagte dem türkischen Sender NTV, alle Anzeichen deuteten auf eine Urheberschaft der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK hin. Zunächst bekannte sich jedoch niemand zu der Tat.