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07.12.2016

Ab 2018 kein Amalgam mehr für Kinder und Schwangere

Brüssel (dpa) - Wegen des giftigen Quecksilbers in Amalgam will die Europäische Union die millionenfach verwendete Zahnfüllung deutlich zurückdrängen. Ab 1. Juli 2018 sollen es Zahnärzte bei Kindern sowie schwangeren und stillenden Frauen nur noch in absoluten Ausnahmen nutzen. Dies bestätigte die EU-Kommission. Ein Verbot ist aber vorerst vom Tisch. Vielmehr wird bis 2020 geprüft, ob Zahnärzte ab 2030 ganz darauf verzichten können. Diese hatten sich gegen ein Verbot von Amalgam gewandt. Andere Arten von Zahnfüllungen wie Keramik oder Gold gelten als weniger haltbar oder deutlich teurer.