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Symbolbild: dpa
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26.04.2019

Auch Krebshilfe fordert Werbeverbot für E-Zigaretten

Berlin. Nach Ärztepräsident Frank Ulrich Montgomery hat auch die Deutsche Krebshilfe ein umfassendes Werbeverbot für Tabak gefordert, das zugleich für E-Zigaretten und Tabakerhitzer gelten soll.

Berlin. Nach Ärztepräsident Frank Ulrich Montgomery hat auch die Deutsche Krebshilfe ein umfassendes Werbeverbot für Tabak gefordert, das zugleich für E-Zigaretten und Tabakerhitzer gelten soll.

Deutschland sei bei den Werbeverboten europaweit ein «beschämendes Schlusslicht», sagte der Vorstandsvorsitzende Gerd Nettekoven der «Neuen Osnabrücker Zeitung» (Freitag). Dies gelte für die Außenwerbung auf Plakatwänden ebenso wie für Werbung im Kino nach 18.00 Uhr.

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Sollte Werbung für E-Zigaretten verboten werden?

Mögliche weitere Werbeverbote in Deutschland müssten auch Tabakerhitzer und E-Zigaretten erfassen: «Auch wenn diese Produkte im Vergleich zu Tabakrauch schadstoffärmer sind, bedeuten sie für ihre Konsumenten dennoch eine Gesundheitsgefährdung», betonte Nettekoven. Speziell junge Menschen und Nichtraucher könnten durch sie in eine Nikotinabhängigkeit geraten.

Nettekoven forderte zugleich, die Tabaksteuer regelmäßig zu erhöhen. Er verwies auf das Beispiel Frankreich, wo eine Packung Zigaretten aktuell 8,80 Euro koste. Der Tabakkonsum koste Menschenleben und Milliarden Euro, auch die Allgemeinheit zahle einen hohen Preis: «Die tabakbedingten Kosten betragen bundesweit jährlich mindestens 80 Milliarden Euro - 25,4 Milliarden Euro entstehen dem Gesundheitssystem, 53,7 Milliarden Euro sind für Produktionsausfälle und Frühverrentungen zu veranschlagen.»

In die lange festgefahrene Debatte um ein Verbot der Tabakwerbung auf Plakatflächen ist Bewegung gekommen, nachdem die Union generellen Widerstand dagegen aufgegeben hat. Nunmehr wird darüber diskutiert, bestehende Beschränkungen auf Außenwerbung und Kinos auszuweiten. Offen ist, ob nur klassische Tabakprodukte einbezogen werden sollen. Ärztepräsident Montgomery hatte die große Koalition kürzlich aufgefordert, endlich Nägel mit Köpfen zu machen: Notwendig sei ein Werbeverbot für alle Rauchprodukte. Es wäre ein Unding, wenn die Industrie etwa weiter für E-Zigaretten werben dürfe.

Ladygaga
26.04.2019
Auch Krebshilfe fordert Werbeverbot für E-Zigaretten

glaubt hier im Ernst jemand, daß ein Werbeverbot Abhilfe bringt ? Wichtigster Vorreiter ist das eigene Elternhaus, finde ich. Im Übrigen scheinen viele der sog " Verzieher " auch zu pennen, weil sie nicht merken, daß der Nachkömmling nach Rauch oder Alkohol stinkt bzw. die Pupillen verändert sind. mehr...

Anais
26.04.2019
Auch Krebshilfe fordert Werbeverbot für E-Zigaretten

[QUOTE=Ladygaga;317377]glaubt hier im Ernst jemand, daß ein Werbeverbot Abhilfe bringt ? Wichtigster Vorreiter ist das eigene Elternhaus, finde ich. Im Übrigen scheinen viele der sog " Verzieher " auch zu pennen, weil sie nicht merken, daß der Nachkömmling nach Rauch oder Alkohol stinkt bzw. die Pupillen verändert sind.[/QUOTE] Wieviele Nachkommen hatten Sie noch gleich? mehr...

Faelchle
26.04.2019
Auch Krebshilfe fordert Werbeverbot für E-Zigaretten

[URL="https://www.youtube.com/watch?v=VKo4s_7-Afc"] Diese Form von werbung war jedenfalls klasse [/URL] mehr...

Testy
27.04.2019
Auch Krebshilfe fordert Werbeverbot für E-Zigaretten

Deutschland ist Schlusslicht, was den Schutz der Gesundheit seiner Bürger angeht. Es gibt genug leicht beeinflußbare, die sich von der Bauernfängerrei-Werbung zum Rauchen verleiten lassen. E-Zigaretten sind schlechter, da sie dem Einfältigen vorgaukeln, dass sie nicht so schlimm wären. Die deutsche Politik hat sich leider von der Tabakindustrie kaufen lassen, da sind die Einwohner dann egal. mehr...