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27.02.2017

Autoraser wegen Mordes verurteilt - Revision angekündigt

Berlin (dpa) Nach einem aufsehenerregenden Mord-Urteil gegen zwei Autoraser in Berlin hat die Verteidigung Revision angekündigt. Ein Anwalt des 28-Jährigen, der einen Mann totgefahren hatte, sagte nach der Urteilsverkündung: «Wir werden Rechtsmittel einlegen.» In diesem Fall wäre als nächste Instanz der Bundesgerichtshof zuständig. Die Bundesrichter müssten dann überprüfen, ob das Urteil rechtlich korrekt erging und ob die Zumessung des Strafmaßes fehlerfrei ist. Das Urteil Mord ist für diese Form der Raserei mit tödlichem Ausgang nach jetzigem Kenntnisstand bislang einmalig.