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22.06.2017

BGH klärt Schmerzensgeld-Ansprüche im Brustimplantate-Skandal

Karlsruhe (dpa) - Im Skandal um minderwertige Brustimplantate geht das Grundsatz-Verfahren um Schmerzensgeld vor dem Bundesgerichtshof heute in die entscheidende Phase. Mehr als 5000 Frauen in Deutschland hatten sich unwissentlich die mit billigem Industrie-Silikon gefüllten Implantate des französischen Herstellers PIP einsetzen lassen. Eine Rentnerin aus Ludwigshafen streitet deswegen um mindestens 40 000 Euro Schmerzensgeld vom TÜV Rheinland. Die Prüforganisation hatte die Qualitätssicherung von PIP zertifiziert und jahrelang überwacht.