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18.08.2018

Bundesarchiv veröffentlicht Strauß-Korrespondenz mit Schalck

Berlin (dpa) - Um das Verhältnis des langjährigen bayerischen Ministerpräsidenten Franz Josef Strauß zum DDR-Devisenbeschaffer Alexander Schalck-Golodkowski ranken sich viele Mythen. Nun veröffentlicht das Bundesarchiv Korrespondenzen und Vermerke aus den Jahren 1982/84. In den ist laut «Spiegel» nachzulesen, wie der CSU-Chef den Milliardenkredit westdeutscher Banken an die DDR einfädelte und über politische Weggefährten lästerte. Über seinen Dauerrivalen Helmut Kohl sagte Strauß demnach, der Kanzler sei «wie ein Pudding, wenn man ihn festnageln will, rutscht alles herunter».