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03.02.2017

EU setzt in Flüchtlingskrise auf Libyen

Valletta (dpa) - Bei ihrem Sondergipfel auf Malta wollen die Staats- und Regierungschefs der EU heute vor allem über die Flüchtlingskrise und den bevorstehenden Brexit sprechen. Dabei geht es zunächst um die Frage, wie die Migration auf der zentralen Mittelmeer-Route reduziert werden kann. Entscheidend dafür ist die Zusammenarbeit mit dem Bürgerkriegsland Libyen. Rund 180 000 Menschen erreichten im vergangenen Jahr Europa über das zentrale Mittelmeer. Die EU setzt unter anderem auf eine bessere Ausbildung der libyschen Küstenwache.