nach oben
03.06.2017

Entwicklungshelfer nach Bombenanschlag in Kabul ausgeflogen

Kabul (dpa) - Die staatliche deutsche Organisation für Entwicklungshilfe, GIZ, hat nach dem Bombenanschlag in Kabul vom Mittwoch nahezu ihr gesamtes deutsches und internationales Personal aus Afghanistan ausgeflogen. Das erfuhr die dpa aus GIZ-Kreisen. Zurückgeblieben seien weniger als zehn Mitarbeiter, darunter die Landesdirektion und Sicherheitsberater. Den Angaben zufolge seien alle Mitarbeiter in Kabul schon zwei Tage vor diesem Anschlag aus den sechs Büro- und Wohnkomplexen herausgeholt worden, weil es «konkrete Drohungen» gegeben habe.