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21.12.2016

Erdogan verdächtigt nach Botschafter-Attentat Gülen-Bewegung

Ankara (dpa) - Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan verdächtigt die Gülen-Bewegung, für den Mord am russischen Botschafter in Ankara verantwortlich zu sein. Erdogan sagte in Ankara, alles deute darauf hin, dass der getötete Attentäter «Mitglied der Fetö-Terrororganisation» gewesen sei: «Angefangen von dem Ort, an dem er ausgebildet wurde, bis hin zu seinen Verbindungen». Er fügte hinzu: «Es gibt keinen Grund, das zu verheimlichen.» Bei dem Attentäter, der den Botschafter Andrej Karlow ermordete, handelte es sich um einen 22-jährigen Polizisten.