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17.12.2016

Expertin beklagt: Keine Präventionsmaßnahmen für Kinder

Frankfurt/Main (dpa) - Kinder wie der wegen eines Anschlagsversuchs in Ludwigshafen verdächtigte Zwölfjährige werden nach Ansicht einer Extremismusexpertin bislang nicht vor Radikalisierung geschützt. «Kinder sind überhaupt noch nicht im Fokus von Präventionsmaßnahmen», sagte die Leiterin des Forschungszentrums Globaler Islam der Universität Frankfurt am Main, Susanne Schröter, der dpa. Bislang richteten sich die Maßnahmen an Jugendliche ab 16 Jahren. Schon in der Grundschule müsste aus ihrer Sicht begonnen werden, Widerstandsfähigkeit gegen extremistische Ideologie aufzubauen.