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23.12.2017

Hörfunk-Nachrichten - Samstag, 23. Dezember - 1.00 Uhr

Ihr Ansprechpartner: Clemens Kurth, Tel. 030-2852-31370Die Schlagzeilen:

- Vier Schwerverletzte bei Zusammenstoß zweier Züge bei Wien


- Trump unterzeichnet Gesetz zur Steuerreform


- Wegroll-Gefahr: Fiat Chrysler ruft 1,8 Millionen Trucks zurück


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Vier Schwerverletzte bei Zusammenstoß zweier Züge bei Wien


Wien - Beim Zusammenstoß zweier Personenzüge in der Nähe von Wien sind ein Dutzend Menschen verletzt worden. Nach Angaben der Österreichischen Bundesbahnen und des Roten Kreuzes wurden vier Menschen mittelschwer und acht weitere leicht verletzt. 30 bis 50 Fahrgäste seien unverletzt geblieben. Die Züge waren nach ersten Ermittlungen in gleicher Richtung unterwegs gewesen und im Bahnhofsbereich des Ortes Kritzendorf seitlich aneinandergeraten. Dabei stürzten zwei Waggons um, einer sprang aus den Schienen und blieb in Schräglage stehen.

Trump unterzeichnet Gesetz zur Steuerreform

Washington - US-Präsident Donald Trump hat das umstrittene Gesetz über eine umfassende Steuerreform unterzeichnet. Im Oval Office des Weißen Hauses sprach er von einem Gesetz «für die Mittelschicht und für Jobs», der «größten Steuerreform aller Zeiten». Anschließend flog er in seinen Weihnachtsurlaub in Florida ab. Das Gesetz über Steuerleichterungen im Umfang von 1,5 Billionen Dollar ist der bisher weitaus größte Erfolg für Trump und die Republikaner. Kern ist eine massive Senkung der Ertragsteuer für Unternehmen von bisher 35 auf 21 Prozent.

UN-Sicherheitsrat: Weitere Sanktionen gegen Nordkorea

New York Der UN-Sicherheitsrat hat einstimmig weitere Sanktionen gegen Nordkorea wegen dessen wiederholter Atom- und Raketentests beschlossen. Lieferungen von Mineralölerzeugnissen wie Benzin, Diesel und Schweröl an das Land werden mit dem Votum der 15 Ratsmitglieder weiter begrenzt. Die Resolution enthält auch ein Exportverbot auf Lebensmittel und landwirtschaftliche Produkte, Maschinen, elektrische Geräte, Erde, Gesteine und Holz. Anderen Ländern wird untersagt, Industriemaschinen, Transportfahrzeuge, Eisen und Stahl an Pjöngjang zu verkaufen.

Insolvenzverwalter verhandelt mit vier Bietern für Niki

Berlin - Nach dem Ende der Bieterfrist für die insolvente Air-Berlin-Tochter Niki wird zunächst mit vier potenziellen Käufern verhandelt. Das hat der Gläubigerausschuss entschieden. Um wen es sich bei den Bietern handelt, wollte Insolvenzverwalter Flöther nicht sagen. Airline-Gründer und Ex-Rennfahrer Niki Lauda hatten erklärt, verbindlich mitzubieten. Weitere Interessenten sollen unter anderem die British-Airways-Mutter IAG, der Reisekonzern Thomas Cook und die Tuifly sein.

Wegroll-Gefahr: Fiat Chrysler ruft 1,8 Millionen Trucks zurück

Auburn Hills - Der Autokonzern Fiat Chrysler ruft wegen eines Problems mit der Gangschaltung an den Lenksäulen fast 1,8 Millionen Lkw und Pick-up-Trucks zurück. Die Aktion betrifft verschiedene Ram-Modelle der Baujahre 2009 bis 2017 und bezieht sich vor allem auf Nordamerika, wie der Hersteller mitteilte. Aufgrund eines Defekts kann der Schalthebel demnach unter Umständen trotz Stillstands des Fahrzeugs aus der «Park»-Position bewegt werden. Wenn die Handbremse nicht angezogen ist, besteht dadurch die Gefahr, dass abgestellte Autos unbeabsichtigt wegrollen.