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12.12.2016

IWF-Chefin Lagarde wegen Fahrlässigkeit im Amt vor Gericht

Paris (dpa) - IWF-Chefin Christine Lagarde sitzt wegen einer umstrittenen Millionenzahlung aus ihrer Zeit als französische Finanzministerin auf der Anklagebank. Lagarde soll durch fahrlässiges Handeln die Veruntreuung öffentlicher Gelder ermöglicht haben. Lagarde hatte 2007 grünes Licht für ein Schiedsverfahren gegeben, das dem Geschäftsmann Bernard Tapie mehr als 400 Millionen Euro zusprach. Inzwischen ermittelt die Justiz wegen Betrugsverdachts gegen mehrere Beteiligte. Bei einer Verurteilung drohen Lagarde bis zu ein Jahr Haft und 15 000 Euro Strafe.