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29.12.2016

Japanische Ministerin besucht umstrittenen Kriegsschrein

Tokio (dpa) Japans Verteidigungsministerin hat mit einem Besuch im höchst umstrittenen Kriegsschrein Yasukuni in Tokio einen Protest Südkoreas provoziert. Tomomi Inada pilgerte zu dem Shinto-Heiligtum. Erst am Dienstag hatte sie Regierungschef Shinzo Abe nach Hawaii begleitet, wo er zusammen mit US-Präsident Barack Obama an einem Mahnmal für die Opfer des japanischen Luftangriffs auf Pearl Harbor einen Kranz niedergelegt hatte. Im Yasukuni-Schrein wird der 2,5 Millionen Seelen von in Kriegen für Japan Gestorbenen gedacht - darunter auch derer von 14 hingerichteten Kriegsverbrechern.