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16.01.2019

Juncker berät EU-Linie mit europäischen Hauptstädten

Brüssel (dpa) - Nach dem Nein des britischen Parlaments zum Brexit-Abkommen hat EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker am Mittwoch eine gemeinsame Linie mit den europäischen Hauptstädten abgesteckt. «Präsident Juncker hat mit praktisch jedem gesprochen», sagte sein Sprecher in Brüssel. Er ließ aber ausdrücklich offen, ob darunter auch die britische Premierministerin Theresa May war. Aus der Kommission hieß es nur, Juncker und May hätten einen sehr engen Draht und ständig Kontakte. Die Kommission wollte sich auch nicht dazu äußern, ob May in den nächsten Tagen nach Brüssel reisen könnte.