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05.12.2016

Politiker warnen im Fall Freiburg vor Hetze

Stuttgart (dpa) - Die Festnahme eines Flüchtlings im Fall der getöteten Studentin in Freiburg zieht politische Diskussionen nach sich. Die Bundesregierung warnte davor, das Verbrechen zum Anlass für Pauschalurteile über Flüchtlinge zu nehmen. Als mutmaßlicher Täter war ein 17-Jähriger aus Afghanistan festgenommen worden. Sollte sich der Tatverdacht gegen den 17-Jährigen bestätigen, dann müsse dieser für die abscheuliche Tat bestraft werden, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert. Aber man rede dann von der möglichen Tat eines afghanischen Flüchtlings, nicht einer ganzen Gruppe von Menschen.